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- Hilft uns zu überleben -

Neuer Spenden Aufruf: Projekt Hau Kola



Zuerst möchten wir uns noch einmal recht herzlich für die zahlreichen Spenden bei der letzten Hilfsaktion bedanken. Es kam ein Betrag von nahezu 1500 Euro zusammen. Ziel der aktuellen Spendenaktion ist es, Kindern und Jugendlichen durch verschiedene Programme die Rückführung zur eigenen Kultur zu ermöglichen und sie dadurch vor Alkohol- und Drogenmissbrauch zu bewahren.

www.horse-and-children.org

Wir haben dieses mal die Gelegenheit das Geld vor Ort zu übereichen.(Anfang Juni 2007)

Hau Kola steht in der Sprache der Lakota für einen Willkommensgruß und bedeutet " Hallo Freund ". Gleichzeitig steht Hau Kola auch für unsere Zielsetzung, die Lakota Indianer im PineRidge und im Cheyenne River Reservat im Staat Süd-Dakota zu unterstützen.





Die Lebensbedingungen dort, zählen mit zu den Schlechtesten von ganz Nord und Südamerika und das in einem Land, das zu den Fortschrittlichsten der Welt zählt.

Süd-Dakota selbst ist ein Land der Extreme. Die Sommer sind heiß und die Winter extrem kalt. (-50 bis +40 Grad Celsius). Dem Land ist kaum etwas abzugewinnen. Hinzu kommt, dass die Reservate ohnehin im unfruchtbarsten Teil SüdDakotas liegen. Dort ist der Boden trocken karg und öde. In den beiden Reservaten leben zusammen ca. 30.000 Indianer auf einer Fläche von je 300 x 300 Km. Der geschätzte Anteil der Kinder unter 18 Jahren, die umittelbar Hilfe benötigen, liegt bei ca. 10.000.

Die Arbeitslosigkeit in den Reservaten liegt bei 88 %. Aufgrund der geographischen Isolation, dem Mangel an natürlichen Resourcen, wirtschaftlicher Entwicklung und Bildung, gibt es insgesamt nur wenige Jobs und Arbeitsmöglichkeiten. Finanzielle Unterstützung von der Regierung der Vereinigten Staaten gibt es kaum. Meist leben ein paar wenige von Lebensmittelrestbeständen und ein wenig Sozialhilfe. Teilweise wir das Land an Rancher und Minenbetreiber vermietet , wobei die Einnahmen die über das BIA (Bureau of Indian Affairs) gesammelt werden, selten an die eigentlichen Besitzer zurückgelangen.

Es gibt in der Regel nur eine Bank, ein Motel und einen mittelgroßen Lebensmittelladen sowie eine Behelfsklinik und das verteilt auf eine Reservatsfläche von 150 x 150 km. Es gibt keine öffentlichen Verkehrsmittel, keine Bekleidungsläden und nur ein paar wenige heruntergekommene Restaurants. Viele tauschen Ersatzteile von einem Fahrzeug zu einem anderen, um möglichst ein Auto am laufen zu halten und um damit auserhalb des Reservates einkaufen zu können. Hinzu kommt jetzt noch der drastisch gestiegene Benzinpreis der letzten Monate.

Entsprechend einer Erhebung der USA im Jahre 2000 , zählen Dewey County und Channon County, die beinahe zu 90% innerhalb der Reservatsgrenzen liegen, zu den ärmsten Gegenden der USA. Eine erschütternde Anzahl von über 93 % der Menschen lebt unter dem Existenzminimum.

Das Image des stolzen und edlen Lakota wie man es aus dem Film » Der mit dem Wolf tanzt « kennt, hat nur noch wenig mit dem Alltag eines, um das Überleben kämpfenden Volkes zu tun.


Bildung ist unterduchschnittlich. Nahezu 30% der Jugendlichen im Alter zwischen 16 und 19 besuchen weder eine Schule noch arbeiten sie. Lehrer haben selten genug Bücher, Schreibstifte und Papier. Die Erfolgsrate derjeniger, die den Schulabschluß erreichen, liegt bei 25%. Und davon sind es wiederum wenige, die erfolgreich mit einem Job oder den Sprung auf eine weiterführende Schule abschliesen.






Wohnungen und Wasser - Die meisten Leben in Baracken, verrosteten Wohnwagen oder Zelten. Auf eine Wohnung kommen umgerechnet 17 Menschen. Es ist an der Tagesordnung, daß bis zu 40 Personen auf einer Wohnfläche von 50 qm leben müssen. In über 40 % der Häuser mangelt es an Elektrizität, fliesendem Wasser und Telefonen. Man kocht meist am offenen Feuer oder mit offenen Propangasbrennern. Viele Menschen schlafen deshalb auf den schmutzigen Böden. Das Wasser ist oftmals durch den Bodenabbau und Bohrproben fremder Konzerne oder von militärischen Testversuchen verseucht. Im Cheyenne River Reservat ist soviel Salz im Wasser, dass kein Mensch es dauerhaft drinken kann.





Das Gesundheitswesen ist unterbesetzt, unterentwickelt, und unterfinanziert. Präventive Maßnahmen gibt es so gut wie gar nicht. Niemand legt wert auf Zahnpflege. Die Lebenserwartung ist die niedrigste in der westlichen Welt insgesamt und liegt bei 45 Jahren. Die Säuglingssterblichkeit ist die höchste von ganz Nord und Südamerika und beträgt das 4 fache von USA. Ein Drittel der Erwachsenen über 40 haben Diabetes - das liegt beim 8 fachen der USA. Tuberkulose liegt ebenfalls beim 8 fachen des US Durchschnitts. 80% der Familien kämpfen mit dem Problem Alkohol. Die Rate der Süchtigen ist um das 3 fache höher als der US Duchschnitt. Die Erkrankung an Krebs liegt beim 5 fachen der US Rate. Die Selbstmordrate unter Jugendlichen ist 3 mal höher als der nationale Durchschnitt.

Es gibt keine Altenheime für die Älteren. Mangelernährung und Unterernährung sind allgegenwärtig. Die finanziellen Mittel für das Gesundheitswesen wurden in den letzten 5 Jahren dreimal um jeweils 30% gekürzt.






Trotz allem gibt es sie noch - die Sioux Nation

Und diesen Frauen Männern und Kindern sind es denen wir helfen wollen. Die Lakota Kultur ist tief verwurzelt in Tradition, Familienbindungen und Spiritualität. Werte wie Respekt, Großzügigkeit, Mut, und Weisheit sind die Stärken dieser Menschen.





Unsere Unterstützung basiert auf drei Merkmalen: Liebe, Achtung und Respekt gegenüber diesem Volk. Es ist nicht eine Frage - wie können wir die Welt verändern - oder vielleicht der Glaube daran, dass sich über Nacht alles in den Reservaten verändern könnte. Es ist auch nicht der Wunsch nach den alten Zeiten - als es die Büffel noch gab.

Wir möchten einen kleinen aber nicht unwichtigen Beitrag leisten um die Lebenssituation dieses Stammes zu verbessern. Deshalb unterstützen wir gerade die Kinder und Familien und auch die Älteren, diejenigen die am zerbrechlichsten sind und die die Zukunft der Sioux Nation repräsentieren. Mit ihrer Unterstützung tragen sie dazu bei, diese unmenschlichen Zustände in Süd-Dakota zu verbessern.

Zusammen können wir verändern. Helfen sie einer Nation die vom Aussterben bedroht ist im Kampf ums Überleben und politische Anerkennung. Helfen Sie mit bei der Erneuerung dieser Lakota Kultur und Verbessern sie durch ihre Unterstützung die Bedingungen im Reservat.

Spenden Sie bitte auf folgendes Konto:

Bank  

Sparkasse Pforzheim

Kontoinhaber

Martin Mössner

Stichwort Hau Kola
Bankleitzahl 666 500 85
Kontonummer 3032738302

Das obige Konto ist ein extra für diesen Zweck eingerichtetes Spendenkonto. Das Geld wird diesesmal von uns selbst vor Ort übergeben.

Ziel der aktuellen Spendenaktion ist es, Kindern und Jugendlichen durch verschiedene Programme die Rückführung zur eigenen Kultur zu ermöglichen und sie dadurch vor Alkohol- und Drogenmissbrauch zu bewahren.

Bei Rückfragen können Sie uns gerne kontaktieren.

Email   martin.moessner@online.de
Phone 07231-979820
www www.haukola.de



Martin & Uta Mössner

Pilamaypelo (Danke)



Aktualisiert am 08-05-2007